Hornschuch Meilensteine

Der Ursprung von Hornschuch - und die Geschichte eines Welterfolges 

1898 wird die Textilgesellschaft Weißbach GmbH, die zunächst hauptsächlich Bucheinbandstoffe fertigt, gegründet und damit der Grundstein für unsere Erfolgsgeschichte gelegt.

1920 tritt Konrad Hornschuch als Gesellschafter in das Unternehmen ein und gründet die Konrad Hornschuch Familien AG, die schnell einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt. Konrad Hornschuch erweitert die Produktion um Kunstleder und eröffnet dem Unternehmen damit den Zugang zum Lederwarenmarkt.

1958 werden die Marken d-c-fix® und skai® fast zeitgleich in den Markt eingeführt und entwickeln sich schnell zu Erfolgsgaranten. Sie sorgen in den Wirtschaftswunderjahren der Nachkriegszeit besonders durch den einsetzenden Trend des kreativen Selbermachens für rasches Wachstum bei Hornschuch.

1980 wird die Oberflächengestaltung durch unsere neuartigen Folien revolutioniert und der Begriff skai® wird parallel dazu zum Synonym für Kunstleder, welches sogar Eingang in den Duden erhält. Die frühzeitige, effiziente Strukturierung des Unternehmens sorgt für kontinuierlichen Zuwachs und festigt Hornschuch im globalen Wettbewerb.

1998 feiert Hornschuch 100-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „Über Fortschritt zum Erfolg“ folgt das Management einem langjährigen Plan zur umfassenden Modernisierung. Nach massiven Investitionen in neue Anlagen sowie der Einführung des integrierten SAP R/3-Systems können die Kapazitäten erfolgreich erweitert werden.

2001 übernimmt die niederländische Halder-Gruppe die Aktienmehrheit und schafft dadurch ideale Bedingungen, um Marktpotenziale noch besser ausschöpfen zu können. Im Zuge des Halder-Einstiegs investiert Hornschuch weiter und gewinnt dadurch neue Kraft und Beweglichkeit für zusätzliches Wachstum in einem Wirtschaftsumfeld globaler Konzentrationsprozesse.

2002 folgt Hornschuch fortan einer strikten Zweimarkenstrategie. Das gesamte Produktprogramm des Unternehmens wird nun unter den Dachmarken d-c-fix® für Consumer und skai® im Geschäftsbereich Industry geführt. Beide Marken erzielen Höchstwerte bei der Markenbekanntheit und werden in der Reihe „Deutsche Standards“ unter den „Marken des Jahrhunderts“ geführt.  

2003 übersteigen die Umsätze, die aus dem internationalen Export gewonnen werden, erstmals das Doppelte der Umsätze, die in Deutschland erreicht werden. 

2004 ist Hornschuch etabliert wie nie zuvor und erweitert konsequent seine Anwendungsfelder, um die weltweite Markterschließung zu forcieren. Das Unternehmen besetzt in immer mehr Ländern die branchenweit führende Position des Oberflächenspezialisten.

2005 ist das sechste Wachstumsjahr in Folge und das Jahr, in dem der Exportanteil auf über 70 % steigt. Neben der Gründung unserer französischen Tochtergesellschaft und einer russischen Repräsentanz wird die Industry-Marke skai® in der Langenscheidt-Reihe „Deutsche Standards“ als Weltmarktführer aufgenommen. 

2006 erwerben DZ Equity Partner GmbH und der L-EA Mittelstandsfond der L-Bank die bisherigen Halder-Anteile und das Hornschuch Management stockt gleichzeitig seine Beteiligung, unter Einbeziehung weiterer Führungskräfte, auf knapp über 50 % auf – eine nachhaltige Maßnahme für langfristigen Unternehmenserfolg. Bei den Außenfolien beginnt die Erfolgsstory der skai® cool colors Technologie. 

2007 werden die bisherigen Geschäftsbereiche "Industry" und "Consumer"  zum 1. Juli zusammengeführt und dem Bereich Marketing & Sales übertragen. Der bisherige Geschäftsbereich "Consumer" agiert künftig als Geschäftsfeld "home decoration" innerhalb dieser Vertriebs- und Marketingorganisation.

2008 erreichen Hornschuch von überall her Glückwünsche, denn die Marken skai® und d-c-fix® sind seit 50 Jahren auf dem Markt und haben eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Im Mai dieses Jahres ändern sich auch die Eigentumsverhältnisse bei Hornschuch und Barclays Private Equity hält einen Mehrheitsanteil von 80% am Unternehmen.

2009 kommt das Unternehmen trotz der durch die Wirtschaftskrise eingetretenen Absatzrückgänge nach den ersten drei Quartalen wieder auf einen guten Kurs. In diesem Jahr erwirbt die Konrad Hornschuch AG die Dreiviertel-Mehrheit an der kek-Kaschierungen GmbH. Innovationen wie laif®, das atmungsaktive Kunstleder, und skai® nature base BioSynthetics, die zu 80 % aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen bestehen, setzen neue Benchmarks im Polstermarkt.

2010 ist ein großes Jahr für Hornschuch: Durch die Gründung der HornschuchGroup und den Zukauf und Start von O’Sullivan in Winchester (Virginia, USA) wird das Unternehmen zu einem weltweiten Konzern. In Weißbach wird ein Design Center gegründet, um die gestalterische Kompetenz zu bündeln und zu stärken. Am Jahresende gewinnt die Konrad Hornschuch AG einen der wichtigsten Lieferantenawards, den „Excellence in Execution“ Award von Johnson Controls.

2011 ist ein wichtiges wie erfolgreiches Jahr: Im Frühjahr wird Hornschuch erneut zum Weltmarktführer bei Oberflächen gekürt. In Winchester wird bei O’Sullivan eine komplette Streichanlage mit Coloristik aufgebaut und in Betrieb genommen. Somit ist die Produktion von skai® Kunstleder auch in den USA möglich. Im Herbst sichert sich die AG die Lizenz an der Marke alkor Deco Design und übernimmt große Teile des Geschäfts des Konkurrenten.

2012 zahlt sich die konsequente Strategie profitablen Wachstums aus. Am Stammsitz Weißbach zählt Hornschuch mehr als 1.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen und seine Produkte erhalten mehrere Auszeichnungen, darunter einen red dot Award. Polsterbezüge und Möbelfolien werden im Geschäftsfeld "Interior" vereint. Die weiteren Geschäftsfelder "Home Decoration", "Transportation" und "Exterior" werden ergänzt um "Healthcare" (O'Sullivan).

2013 erweitert Hornschuch mit der Übernahme des Geschäftsbetriebs der era Beschichtung GmbH & Co. KG in Stolzenau (jetzt: Hornschuch Stolzenau GmbH) sowie dem Bau eines neuen Logistic Centers am Standort Weißbach seine Kapazitäten. Damit sind die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt. 
Zur Führung der gesamten weltweiten Hornschuch Aktivitäten stellt sich das Unternehmen zum 1. Oktober dieses Jahres in der Gruppe neu auf. Die Hornschuch Konzern GmbH wird in die Hornschuch Group GmbH umfirmiert, deren Präsident und CEO Rolf J. Gemmersdörfer ist. Sein Nachfolger als CEO der Konrad Hornschuch AG wird Dr. Hans-Hinrich Kruse. Der neue Vorstand wird erweitert um die Mitglieder des bisherigen Management-Teams: Roger H. Liebel (CFO und Vorstand), Lothar Machule (CSO und Vorstand), Jens Kleine (COO und Vorstand).

2014: Am 5. Februar stirbt völlig unerwartet der President und CEO der HornschuchGroup Herr Rolf J. Gemmersdörfer. Er hat das Unternehmen und die Erfolgsgeschichte von Hornschuch nachhaltig geprägt und wird uns immer in Erinnerung bleiben.
Ende des Jahres 2014 gründet die Hornschuch Gruppe eine Vertriebsgesellschaft in China. Die Hornschuch (Shanghai) Surface Technology Co., Ltd. nimmt unter der Leitung von Dr. Xun Yu ihre Arbeit auf, um das Potenzial des chinesischen Marktes weiter zu erschließen.

2015 wird bei der Hornschuch Stolzenau GmbH SAP eingeführt und so eine noch stärkere Anbindung an die Konrad Hornschuch AG gewährleistet. Die kek-Kaschierungen GmbH wird zu einer vollwertigen Tochter der Konrad Hornschuch AG, die Beteiligung beträgt nunmehr 100 %. Die Konrad Hornschuch AG geht eine Minderheitsbeteiligung an der Sächsische Walzengravur GmbH (SWG) ein, um den technologischen Vorsprung bei Druck- und Prägeverfahren zu sichern und auszubauen. Die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen und die Einführung einer Matrixstruktur innerhalb der Hornschuch Group resultieren in einem signifikanten Ergebniszuwachs.

2016 startet mit dem Rollout des neuen Hornschuch Group Leitbilds.